Aktuelles

Herzlich willkommen auf der Internetseite der Epiphanias Gemeinde Bochum!

 

Wir wünschen Ihnen, dass Sie Neues entdecken und sich daran freuen.
Vielleicht begegnet Ihnen auch Vertrautes, so dass Sie sich nicht fremd, sondern ein bisschen wie zu Hause fühlen.

  

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Meine Kraft ist in den...

  

Das neue Jahr ist nun schon wieder einen Monat alt. Nur noch elf Zwölftel bis 2013.

Dabei sind doch grad erst bei allen Institutionen, die etwas auf sich halten, die Neujahrsempfänge gelaufen – das zieht sich bekanntlich bis weit in den Januar. Und nach evangelischem Kirchen-Kalender ist mit dem vergangenen Sonntag (29. Januar, dem „Letzten Sonntag nach Epiphanias“) der Weihnachtsfestkreis endgültig zu den Akten gelegt. Was bleibt von Weihnachten?

Gott ist in diese Welt gekommen. Jesus ist Mensch geworden. Und er sagt, mit der Jahreslosung für 2012 formuliert: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ (2. Korinther-Brief, Kap. 12, Vers 9).                 

Normalerweise sind Schwächen tabu. Man darf keine Schwäche zeigen. Wer schwach ist, wird niedergemacht, ausgenutzt, gemobbt, an den Rand gedrängt. Schwächen sind daher zu verstecken. Aber damit sind sie nicht weg.

Wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben: Es tut doch ganz gut einen bei sich zu haben, der Schwächen in Stärke umwandeln kann.

Klingt der Satz Jesu „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ aber nicht wie ein billiges Rezept, Schwächen in Stärken zu verdrehen? Oberflächlich gesehen, ist es hohles Gerede.

Paulus, der diesen Satz aus Jesu Mund zuerst hört, findet sich mit seinem „Pfahl im Fleisch“, seiner Schwäche nicht ab. Sie behindert ihn in seinem Dienst für Christus. Er betet – das macht jeder Christ so – inständig zu Jesus um Befreiung von diesem Leiden, damit er dem Evangelium besser dienen kann. Aber die erbetene Wende bleibt aus.

Das gehört eben auch zu den Erfahrungen als Christ. Anhaltendes Gebet, nicht nur ein- oder dreimal, sondern immer wieder über Jahre – und keine Gebetserhörung. 

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...Schwachen mächtig

  

Da wird’s dann spannend: Der eine wird sauer auf Gott und klagt ihn an. Die andere resigniert: hat doch keinen Sinn mit Glaube, Kirche und all dem Kram.

Christus antwortet dem Paulus – und auch heute – anders als erbeten. Jesus nimmt nicht das Leid, sondern stellt sich mitten ins Leiden. Sein Leiden und Sterben am Kreuz bestätigen das. Das meint: Er begleitet im Leiden, in der Schwäche. Jesus führt Paulus und uns zum Kern: Gnade genügt. Seine Kraft ist in den Schwachen mächtig.

Und Jesus ist auferstanden. Das meint: er hat die Kraft, nicht am Leiden zu zerbrechen, sondern es durchzustehen und stark zu sein, so dass das Leid nicht mehr gewinnen kann.  Wenn meine Kraft zu Ende geht, wenn ich ratlos fragend auf Antwort warte, dann leuchtet Jesu Wort aus einer anderen Welt auf und schafft eine Perspektive über Leid und Tod hinaus. Weil Jesus Christus auferstanden ist. Der lebendige Herr, der mit seiner Gnade und Kraft trägt, der mit kämpft und mit leidet, schenkt letztlich den Sieg, indem er dir Anteil an seiner Auferstehung gibt. Das aber geschieht in Glaube und Taufe.

Paulus zerbricht nicht an der Last seines Leidens, sondern im Leiden lässt er sich von der Kraft des mit-leidenden, aber auferstandenen Christus tragen. Das verändert ihn. Weil Christi Kraft in ihm mächtig ist, beginnt er, sich sogar seiner Schwachheit in seinem Leid zu rühmen – und arbeitet motiviert weiter. So ist das in Gottes Welt!

Wer unter seiner Schwäche leidet, bekommt sie bei und durch Jesus in Stärke gewandelt, weil der in der Schwäche mitgeht. Wer das von Weihnachten mitnimmt, hat eine gute Basis, die Höhen und besonders die Tiefen des Jahres 2012 hoffnungsvoll und mit wachsendem Selbstbewusstsein zu überstehen. 

 

Ihr Vakanzpfarrer Johannes-Ulrich Schiller

 

 

 

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Was ist los in der Epi?

 

6. Mai, 10.00 Uhr 

Konfirmandengottesdienst

mit Vorstellung der Konfirmanden

 

27. Mai, Pfingsten

10.00 Uhr Gottesdienst                             mit Konfirmation

 

24. Juni, Tag der Autobahnkirchen

14.00 Uhr ökum. Gottesdienst

Motto:

„Möge dein Weg dir freundlich entgegenkommen“ anschl.

15 Uhr, Kaffeetrinken im Gemeindesaal

 

1. Juli, 15.00 Uhr Hauptgottesdienst

zur Einführung von Pastor Otto

anschl. Empfang im Gemeindesaal

 

 

 

Die Autobahnkirche RUHR

ist täglich von 8.00-20.00 Uhr geöffnet.