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Zum Kirchengebäude

 

 

Die Epiphanias-Kirche ist einige der
wenigen noch erhaltenen Kirchen
des Ruhrgebietes im Bauhausstil
aus den zwanziger Jahren des
vorigen Jahrhunderts.

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Entworfen und gebaut wurde die
Kirche von dem Diplom-Ingenieur
W. Tiefenbach aus Castrop-Rauxel.      
Die Grundsteinlegung war am
7. Juli 1929, und schon ein gutes
halbes Jahr später am
2. Februar 1930 wurde die Kirche
festlich eingeweiht.

 

Typisch für den Bauhausstil sind die
schlichten geometrischen Formen,
die in dem rechteckig
geschachteltem Turm (29,5 m hoch)
und in den aufstrebenden Säulen im
Innenraum Eckiges und Kantiges
betonen und doch in der halbrund
vorstehenden Kanzel, der halbrund
geschwungenen Empore und in
Runderkern ihren Ausgleich finden.

Der nüchterne und funktionale
Zweckbau – der Gemeindesaal liegt    
unter dem Kirchraum, das Pfarrhaus
gleich daneben – passt in das
Umfeld der Industriebauten und
Fabrikhallen und hat doch seine
eigene freundliche und erwärmende
Atmosphäre. Von außen eher
unansehnlich als kantiger dunkler
Backsteinbau, überrascht der helle
und farbenfrohe Innenraum den
Besucher, besonders wenn das
Sonnenlicht durch die bleiverglasten
Buntfenster scheint.

 
In der Anfangszeit beherrschte das
Kirchgebäude das Bild am damaligen
Hindenburgplatz, weit sichtbar auf
weitem grünen Umfeld zwischen
Hindenburgallee und Dorstener
Straße gelegen. Heute liegt die Kirche
eher beengt wie auf einer Insel umtost
vom pausenlos brausenden
Verkehrströmen. Über hunderttausend
Autos fahren täglich auf der
Autobahn A40 und der Dorstener Straße
vorbei und daher ist die Epiphanias-
Kirche vielen vom Ansehen bekannt.

 

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